Jesuiten in Köln: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 14. Juli 2026, 07:13 Uhr
Jesuiten sind die Mitglieder der katholischen Ordensgemeinschaft Gesellschaft Jesu (Societas Jesu, Ordenskürzel SJ), die aus einem Freundeskreis um Ignatius von Loyola entstand und im Jahre 1540 päpstlich anerkannt wurde. Neben den evangelischen Räten – Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam – verpflichten sich die Ordensangehörigen auch zu besonderem Gehorsam gegenüber dem Papst. Die Bezeichnung Jesuiten wurde zunächst als Spottname gebraucht, später aber auch vom Orden selbst übernommen. Die Jesuiten waren in der Frühen Neuzeit ein wichtiger Träger der Gegenreformation. Generaloberer ist seit 2016 Arturo Sosa; der Sitz der Ordensleitung ist in Rom.[1]
Das Jesuitenkolleg in Köln war das erste nördlich der Alpen und wurde ein wichtiges Zentrum des Ordens in der Region.
- In einem Forschungsprojekt wird das kulturelle Erbe der Jesuiten in einer Jesuitensammlung zusammengestellt und online zugänglich gemacht:
