Altes Köln

Partiewaren

Aus Altes Köln
Version vom 6. Mai 2026, 09:07 Uhr von HorstR (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Partiewaren (oder auch Parthiewaren) tauchen in einem Adressbucheintrag 1895 auf. Im Zuge der Industrialisierung entwickelte sich Köln stark zur Handels- und Großstadt. Dabei entstanden viele neue Vertriebsformen und günstige Verkaufsstellen für die wachsende Bevölkerung. Laut Definition bezeichnet '''Partieware''': * minderwertige, unmoderne oder schwer verkäufliche Ware * oft Restposten oder größere Warenposten („Partien“) * die billige…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu:Navigation, Suche

Partiewaren (oder auch Parthiewaren) tauchen in einem Adressbucheintrag 1895 auf.

Im Zuge der Industrialisierung entwickelte sich Köln stark zur Handels- und Großstadt. Dabei entstanden viele neue Vertriebsformen und günstige Verkaufsstellen für die wachsende Bevölkerung.

Laut Definition bezeichnet Partieware:

  • minderwertige, unmoderne oder schwer verkäufliche Ware
  • oft Restposten oder größere Warenposten („Partien“)
  • die billiger abgegeben werden (Duden).

Was war dann ein Partiewarengeschäft?

Ein solches Geschäft war im späten 19. Jahrhundert typischerweise:

  • ein Laden für billige Restposten
  • Verkauf von überzähligen Lagerbeständen
  • oft gemischtes Sortiment (Textilien, Haushaltswaren, Kurzwaren etc.)

vergleichbar mit heutigen:

  • „Ramschläden“
  • Restpostenläden
  • Sonderpostenmärkte

Ein Partiewarengeschäft um 1895 bietet also günstige Versorgung der Arbeiter- und unteren Mittelschichten.