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Altes Köln

Agrippastraße

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Verkehrsfläche
NameDer offizielle (oder Haupt-)Name eines Objekts Agrippastraße
Historische Namen
  • in Lorgasse (1269 JL)Keussen
  • Die loeher gaß (1571 JL)Mercatorplan
NummerDie offizielle Kennummer einer Straße in Köln 00024
LängeDie Gesamtlänge eines Weges (wenn man ihn als gerade Linie auseinanderziehen würde) in Metern oder Kilometern. 461,89360012 m0,46 km
In StadtteilenGibt einen Stadtteil an, in dem eine Verkehrsfläche liegt. Altstadt-Süd
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Datenquelle: Stadt Köln – offenedaten-koeln.de

Brouillon-Karte 1828-028 © Historisches Archiv der Stadt Köln

Marcus Vipsanius Agrippa war es, der als 25jähriger die Ubier auf das linke Rheinufer führte und ihnen auf dem heutigen Domhügel von Köln ein Oppidum mit der Ara Ubiorum als politischem Kulmittelpunkt errichtet.

Mit der Agrippastraße wird Kölns Geburt vor über 2000 Jahren gefeiert. Erst 1875 erhielt die heutige Agrippastraße in ihrer Gesamtausdehnung diesen Namen. Vorher hieß nur ein kleines Stück am östlichen Rand zur Hohen Pforte so. Das Stück zwischen Kämmerstraße und Poststraße nannte man in früheren Zeiten nach den hier auch ansässigen Gerbern (Lohgerber) die loeher gaß und dann Löhrgasse. Im Volksmund hat sich dieser Name bis heute erhalten. So gibt es heute noch die Löhrgasser Kirmes dort.

Unter Wallraf wurde die Straße einfach als Rue des Wallons = Wallonengasse bezeichnet. Diese Bezeichnung findet sich im Thiriat-Stadtplan (Vogt-Picquet-Plan) von 1815. Im Adressbuch von 1822 sind allerdings alle französischen Bezeichnungen schon wieder verschwunden und wir finden dort wieder die Löhrgasse.

In Teilabschnitten war die heutige Agrippastraße ein enges und dunkles Gässchen. Man nannte es deshalb auch Schleichgässchen. Erst 1863 wurde die Randbebauung abgerissen und die Straße verbreitert und verpasste ihr dann 1875 den Namen des Römers.

Die Einwohnereinträge aus 1854 stammen also aus dem Adressbuch 1854 und dort war es noch die Löhrgasse. In der im Buch noch aufgeführten Agrippastraße gab es nur ein einziges Haus ohne Hausnummernangabe (Eintrag im Haus Nr. 1 aufgenommen).

Details zu den Häusern: Icon-haus.pngNr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 66, 20a, 46a.

Hausnummern-Vergleichstabelle

Tabelle entnommen aus dem Einwohnerverzeichnis von 1822.

neue Nr. alte (franz.) Nr. neue Nr. alte (franz.) Nr.
1 6519 2 5793
3 6518 4 5792
5 6516 6 5791
7 6515 8 5790
9 6514 10 5789
11 6513 12 5788
13 6512 14 5787
15 6511 16 5786
17 6510 18 5785
19 6509 20, 20a 5783, 5784
21 6508 22 5782
23 6507 24 5781
25 6506 26 5780
27 6505 28 5779
29 6504 30 5778
31 6503 32 5777 1/4
33 6502 34 5777 2/4
35 6501 36 5777 3/4
37 6500 38 5777
39 6499 40 5776
41 6498 42 5775
43 6497 44 5774
45 6496 46, 46a 5773, 5772
47 6495 48 5771
49 6494 50 5770
51 6493 52 5769
53 6492 54 5768
55 6491 56 5767
57 6490 58 5766
59 6489 60 5765
61 6488 62 5764
63 6487 64 5763
65 6486

Pfarreizugehörigkeiten

1854: Pfarre St. Peter

Kreuterkarte

Die Straße ist zu finden in der Kreuterkarte K 337-110 - S. Peter : Bild

Topographische_Sammlung_von_Franz_Kreuter/Kreuterkarten

Adressen 2019