Altes Köln

Heumarkt/Haus-Nr. 4

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Heumarkt 4, Fassade und Querschnitt 1910

"Zum Plais" (Zum Palast). Doppelhaus 2 und 4

Eigentümer und Bewohner

Jahr Name Beruf Quelle
1797 Winand Schmitz Rathsverwanter, Bürger-Hauptmann und thut in Tabac, und Weis-Blech AB Köln 1797
1799 Winand Schmitz Tabakfabrikant; J. Kleins, Ehefrau; Agnes Kölz, Magd Bevölkerung 1799 Kanton Köln
1822 Schmitz, Herm. Joseph Eigentümer, AB Köln 1822
1835 Klepper Martin Eigentümer, AB Köln 1835
1841 Rheidt AB Köln 1841
1850 Reith Glas- u. Porzellanhandl. AB Köln 1850
1854 Reith Eigentümer, Glas- und Porzellanhandlung AB Köln 1854
1862 Eigentümer, AB Köln 1862
1888 Wimmersberg Eigentümer, Glashdlg. AB Köln 1888
1898 Eigentümer, AB Köln 1898
1901 Eigentümer, AB Köln 1901
1905 Keller Aug. Eigentümer, Kfm.; van Aken, Dampfschiffsbetr.; Keller Joh., sel. Ww., Kolonialwhdlg.; Renner Corn., Kfm.; Wackerow F., Kappenmach.; Weiler Lor., Tagl. AB Köln 1905
1913 Abels Eigentümer Waisenhausgasse 43; Beckhausen W., Modellier; Birnbaum Jos., Kfm.; Birnbaum Moses, Kfm.; Hermann Jos., Schenkw.; Listemann Jos., Buchdrucker; Maxrath H., sidt. Kopist; Schmitz Hrch., Frisierer; Schnaufe Heinz, Schutzm.; Wilms Bernh., Schreiner; Worringen M.; Buchdrucker AB Köln 1913
1920 Hermann Jos. Eigentümer, Schenkwirt; Beckhausen W., Modellier; Beitzel R., Ww., Kassier; Flöck Carl, Geschäftsf.; Groothoff C., Schiffinsp.; Hilberoth F., Verf.-Betr.; Riewer Joh., Geschäftsf.; Roloff Emil, Dentist; Schmitz Hrch., Frisierer AB Köln 1920
1931 Eigentümer, AB Köln 1931

Info und Quellen

Heumarkt 4 (Ecke Malzbüchel, Erpe, späterz. Plaise, 1589 z. Ochsen, abgebr. Haus Erpe 1910): Heimann , Referat v. 9. Jan. 1893. —Vogts: Stadtanz. v. 18. Nov. 1910. — Winterfeld , S. 56. — Phot, beim städt. Konservator. — Maßstäbl. Aufn. d. Fassade mit Schnitt u. Grundriß, 1910, ebendort, 3 Bl., Fig. 296.

Das Haus war im 16. Jh. im Besitz der Familie Fürstenberg (vgl. auch Rheingasse 3, das dazu gehörte, und Bauten am Malzbüchel).

Schöne Fassade aus der Mitte des 18. Jh., mit Mittelrisalit und masken- geschmücktem Portal (vgl. Heumarkt 50 u. Severinstr. 218), daneben eine ältere rundbogige Einfahrt, Fig. 296. Im Hause Stuckbalkendecken aus dem Ende des 16. u. 17. und flache Stuckdecke aus dem Anf. des 18. Jh. (im Zwi­schengeschoß über der Durchfahrt mit Akanthuswerk, der Jahresz. 1712 und Doppelwappen, in dem einen Schild das Lamm Gottes, in dem anderen eine Taube). Im Obergeschoß eine Kaminnische im Stil Ludwigs XVI.[1]

  1. Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln, Bd. 7.4, 1930